Zum Schwob

Spaghetti alla Carbonara


Ich muss gestehen, dass die Rezeptur zu dieser italienische Spezialität nicht aus meiner Feder stammt. Unsere liebe Freundin Maria Casilli war so freundlich, mir dieses Rezept zur Verfügung zu stellen. In dieser Version mein absolutes "Lieblings-Gericht". Ich habe in langen Jahren der Suche auch nur 2 Restaurants in Gießen gefunden, die nach diesem Original-Rezept die Spaghettis zubereiten. Die meisten Lokale ertränken die Spaghettis in einer Sahne-Sauce.

Geschichte zur Pasta

In China waren Nudeln mindestens seit den Zeiten der Han-Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.) bekannt. Auch im Griechenland der Antike waren Nudelgerichte bekannt. Der Begriff „Pasta“ kommt über das Lateinische vom Griechischen „pastē“. Des Weiteren gibt es verschiedenste Belege dafür, dass Pasta schon im alten Rom gegessen wurde.

Im 12. Jahrhundert schrieb der Geograf Al-Idrisi, dass in der Nähe von Palermo in Sizilien Fäden aus Weizen gekocht werden. Es handelt sich hier um das erste schriftliche Dokument, in dem von Pasta nach heutiger Definition die Rede ist. In Rom befindet sich seit 1992 das weltweit einzige Pasta-Museum, das Museo Nazionale delle Paste Alimentari.

Zutaten

Einkaufsliste

Für 4 Personen:

750 Gr. Spaghetti
250 Gr. Speck

Ich mische mir dazu:
150 g magerer Bauchspeck mit 100 g Pancetta. Pancetta ist eine italienische Variante des Bauchspecks vom Schwein. Er wird regional unterschiedlich mit Kräutern wie Rosmarin und Salbei gewürzt, gesalzen und luftgetrocknet, gelegentlich auch leicht geräuchert. Er ist mit mehr Fett durchzogen und nach meinem Dafürhalten weniger salzig als der deutsche Schweine-Speck. Ich liebe seine besondere Kräuternote.

4 Eier
2 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
Pfeffer & Basilikum
7 EL Sahne

Zubereitung

Zum Nachkochen

Die Spaghetti (je nach Pasta-Manufaktur) in reichlich Salz-Wasser 8 Minuten al dente kochen. Den Knoblauch schälen und hacken, den Speck/Pancetta würfeln. Beides in heißem Olivenöl anbraten (am besten in einer großen Pfanne).

Die al dente gekochten Spaghetti nun mit in die Pfanne geben. Die Eier darauf schlagen und die Sahne dazugeben. Alles in der Pfanne vermengen und die Sauce eine Minute stocken lassen. Mit Pfeffer aus der Mühle abschmecken und mit Basilikum dekorieren.

Ich reiche dazu einen Pecorino Romano.

  • Der Pecorino Romano zählt wohl zu den ältesten Käsesorten in Italien. Seine Heimat ist das antike Latium. Ich schätze diese Spezialität wegen seines pikanten, leicht nussigen Aromas.

Begleiter:

  • Ein grüner Salat vom Mark mit einem würzigen Balsamico-Dressing ... oder in Olivenöl ausgebratene Ciabatta-Scheiben.

Sofort servieren ... mit einem Schluck Wein

Wein-Empfehlung - ein Chardonnay:

  • Bei Spaghetti Carbonara ist der Geschmack der Sauce entscheidend für die Weinauswahl. Sie ist dominant und daher bestimmend für den Wein. Der Wein sollte kräftig sein, damit er bei der würzigen Sauce nicht untergeht. Ein Weißwein ist vom geschmacklichen und farblichen Aspekt angemessen. Bei einem Chardonnay ist man auf der sicheren Seite, sofern er nicht zu stark geholzt ist.

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